PLEPS

pulsed low-energy positron system

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Das gepulste Strahlsystem PLEPS

Um tiefenaufgelöste Positronen-Lebensdauermessungen an dünnen und ultra-dünnen Schichten durchführen zu können, wurde das gepulste Strahlsystem PLEPS (pulsed low-energy positron system) entwickelt und am Forschungsreaktor FRM II in Garching aufgebaut.
Unsere Arbeitsgruppe hat ein hochempfindliches Instrument an der Positronenquelle NEPOMUC des Forschungsreaktors FRM II der TUM entwickelt und aufgebaut. Dieses einmalige High-Tech Messgerät zur Materialcharakterisierung heißt PLEPS und wird seit 2008 regelmäßig auf verschieden Fragen in der Materialforschung angewendet. 
Mit PLEPS können die Poren und Defektcharakterisierung tiefenaufgelößt erfolgen. Durch Variation der Strahlenregie zwischen 0.5 und 20 keV kann die Eindringtiefe der Positronen gezielt gesteuert werden. Diese liegt, je nach Material, zwischen wenigen Nanometern bis zu mehreren Mikrometern. PLEPS wird am Forschungsreaktor FRM II betrieben und ist an die weltweit, leistungsstärkste Positronenquelle NEPOMUC angeschlossen. Daher liegt die Messzeit für ein Lebensdauerspektrum mit ca. 4 Millionen Counts bei wenigen Minuten. 
Ein System aus mehreren Detektoren erlaubt es zudem die Dopplerverbreiterung der Annihilationsstrahlung zu messen, was Rückschlüsse auf Elektronenimpluse und deren statistische Verteilung im Material zulässt. Zusätzlich können lichtsensitive Proben über ein Optiksystem mit Licht unterschiedlicher Wellenlänge bestrahlt werden.

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